DigiFood

Hintergrund

DigiFood – Das Netzwerk für Wissenstransfer in der Lebensmittelwirtschaft

Das Projekt DigiFood ist ein begleitendes Vernetzungs- und Transfervorhaben zu geförderten Innovationsprojekten des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Die Projekte zielen auf eine intelligente Vernetzung von Maschinen und Prozessen in der Lebensmittelwirtschaft ab. Mit dem Programm zur Innovationsförderung wird die Lebensmittelwirtschaft unterstützt, die Chancen der digitalen Transformation hin zu einer Lebensmittelwirtschaft 4.0 aktiv mitzugestalten und zu nutzen.

Die Rolle von DigiFood besteht darin

  • eine übergreifende Vernetzung zwischen und mit den Akteuren der Lebensmittelwirtschaft, insbesondere der vom BMEL-geförderten Innovationsprojekte zu etablieren,
  • Clustern zu spezifischen Innovationsthemen mit den geförderten Innovationsprojekten und Akteuren in der Lebensmittelwirtschaft aufzubauen und
  • den Wissens- und Ergebnistransfer innerhalb und außerhalb der Lebensmittelwirtschaft zu gewährleisten.


Damit trägt DigiFood zur Schaffung eines Innovationsökosystems innerhalb der Lebensmittelwirtschaft und der beteiligten Unternehmen bei. Wie werden die Entwicklung der Lebensmittelwirtschaft beschleunigen und sicherstellen, dass auch kleinere Betriebe von den Chancen der digitalen Transformation profitieren.

DigiFood ist ein Verbundprojekt, das die Kompetenzen von drei starken Partnern vereint.

agrathaer gmbH

Die Stärke agrathaers liegt im Transfer. Nicht nur fachliches Know-how gelangt in die Praxis, es wird auch sichergestellt, dass der tatsächliche Bedarf mit aktuellen wissenschaftlichen Ergebnissen, praxisfreundlichen Umsetzungen und innovativen Methoden zufriedengestellt wird. Maßgeschneiderte, nachhaltige Produkte und Leistungen werden inter- und transdisziplinär durch Experten unterschiedlicher Fachbereiche erarbeitet und geprüft sowie wissenschaftliche Kompetenz mit Forschungsinfrastruktur und langjähriger Managementerfahrung vernetzt.

 

Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg e.V. (FÖL)

Die gemeinnützige Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg e.V., kurz FÖL, ist die zentrale Anlaufstelle in der Metropolregion für Verbraucherinformation, Öffentlichkeitsarbeit und Marktentwicklung rund um das Thema „Bio“. Gleichzeitig agiert der Verein als aktive Interessenvertretung für Erzeuger, Verarbeiter und Händler und ist das soziale Netzwerk der hiesigen Bio-Bewegung.

 

DLG-Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft - Fachzentrum Lebensmittel

Die DLG fördert mit Wissens-, Qualitäts- und Technologietransfer den Fortschritt in der Land-, Agrar- und Lebensmittelwirtschaft weltweit und trägt dazu bei, die globalen Lebensgrundlagen nachhaltig zu sichern. Als offenes, internationales Netzwerk erarbeitet die DLG mit Experten aus aller Welt zukunftsorientierte Lösungen für die Herausforderungen der Branche. Sie organisiert international führende Messen und Veranstaltungen in den Kompetenzfeldern Pflanzenbau, Tierhaltung, Land- und Forsttechnik, Energieversorgung und Lebensmitteltechnologie. Ihre Qualitätsprüfungen für Lebensmittel sowie Landtechnik und Betriebsmittel sind international führend. Durch ihre Facharbeit und ihr Expertennetzwerk verleiht die DLG der Praxis immer wieder neue Impulse.

 

Fördermittelgeber zur Umsetzung des Programms ist das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Zuwendungsgeber und Projekträger ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (ptBLE).

Ziel soll es sein, das verarbeitende Gewerbe beim Erhalt und Ausbau internationaler Wettbewerbsstärke zu unterstützen. Dabei gilt es, das große Potenzial der Industrie 4.0 frühzeitig zu erschließen und den digitalen Strukturwandel der 4. Industriellen Revolution aktiv mitzugestalten. Industrie 4.0 strebt die Produktion intelligenter Produkte, Verfahren und Prozesse (Smart  Production) an. Die intelligente Fabrik (Smart Factory) spielt dabei eine zentrale Rolle. Menschen, Maschinen und Ressourcen kommunizieren in der Smart Factory wie in einem sozialen Netzwerk. Mit dem Wissen über ihren Herstellungsprozess und künftigen Einsatz unterstützen Intelligente Produkte (SmartProducts) aktiv den Fertigungsprozess. Cyber-Physical Systems(CPS) beschreiben das Verschmelzen der physikalischen mit der virtuellen Welt. Kern der Industrie 4.0 ist die technische Integration von CPS in die Produktion und die Logistik, gemeinsam mit dem Einsatz des Internets der Dinge und Dienste in industrielle Prozesse.


DigiFood begleitet das Programm bis zum 30. November 2024.


Für weitere Informationen wenden Sie sich an die Projektleiterin Marit Chadid.

Telefon:    033432 82 379

Mobil:       015256231417

E-Mail:     marit.chadid@agrathaer.de